Wo die Macht im Staate liegt

Der Schweizer Journalist Christoph Pfluger, seit über 20 Jahren Verleger der spannenden Zeitschrift „Zeitpunkt“, empfiehlt mein Buch auf seinem Blog und meint:

Die Ereignisse seit Ausbruch der Finanzkrise haben das Bewusstsein für den Konflikt zwischen der legitimen, aber schwachen Macht der Demokratie und dem informellen, aber starken Einfluss der Geldinteressen etwas geschärft, aber noch nicht für seine Ursachen. Dazu leistet Paul Schreyers verständlich und flüssig geschriebenes Buch einen wichtigen Beitrag. Es zeigt: «Alle Entscheidungsgewalt und Souveränität einer Gesellschaft läuft auf zwei simple Fragen hinaus: Wer darf das Geld erschaffen? Und wer entscheidet über seine Verteilung?»

Pfluger ist selbst Autor eines empfehlenswerten aktuellen Buches zum Thema: „Das nächste Geld“.

 

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Dunkle Verhältnisse

Der Journalist Walter van Rossum hat mich für die WDR 3-Buchsendung „Gutenbergs Welt“ interviewt. In seiner Anmoderation des 12-minütigen Gespräches heißt es:

Getragen von den Flügeln der Aufklärung gedeiht die Rhetorik der Expertise. Große Worte fallen unentwegt: der Mensch, die Liebe, das Bewusstsein, unsere Werte, die Freiheit – und so weiter. Doch was verstehen wir wirklich davon? Geld bestimmt den Lauf der Dinge. Aber was ist das eigentlich? Wo kommt das her? Und kaum denken wir darüber nach, wird es uns unheimlich. Und es wird noch unheimlicher werden, wenn man das Buch „Wer regiert das Geld? Banken, Demokratie und Täuschung“ von Paul Schreyer liest. Über die dunkle Herkunft des Geldes spreche ich jetzt mich Paul Schreyer.

Hier kann man die Sendung vollständig anhören (das Interview beginnt in Minute 4).