Rezension beim ORF

Der österreichische Rundfunk hat eine ausführliche Rezension des Buches ausgestrahlt (Audiofile hier) und meint:

Paul Schreyer leistet in seinem Buch „Wer regiert das Geld“ Aufklärungsarbeit, indem er zeigt, dass auch private Banken Geld schaffen. (…) Schreyer zeigt u.a. in einem informativen historischen Rückblick, wie sich die Geldsysteme in den USA und in Deutschland entwickelt haben. Hier wird deutlich, dass das Bank- und Geldwesen ebenso wie die Rolle einer zentralen National- oder Notenbank stets das Ergebnis politischer Machtkämpfe darstellt. Auf der einen Seite kämpfen private Finanzinstitute um das Recht, Geld schöpfen zu können; auf der anderen Seite kämpfen Politiker, die die Geldschöpfung als hoheitliche Aufgabe verstehen, die demokratisch legitimiert sein soll. Und wie ist es heute in Europa? In einem Mischsystem stehen sich private Banken und Zentralbanken gegenüber. Sind Privatinteressen und die Interessen der Allgemeinheit also im Gleichgewicht? Keineswegs, findet Paul Schreyer. (…) Die Frage der Geldschöpfung spielt bei einer Reform des Finanzwesens eine zentrale Rolle. Wie Geldschöpfung funktioniert und wer welchen Nutzen daraus zieht, das macht Paul Schreyer in seinem Buch deutlich – keine geringe Leistung.

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